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Stadtjugendring Rosenheim - Alle Artikel des Stadtjugendring

Die Bauarbeiten wegen dem Brandschutz sind glücklicherweise fertiggestellt.

Eigentlich hätten wir ein großes Reopening veranstalten wolllen, aber es hat nicht sollen sein.

Aufgrund der aktuellen Lage im Bezug auf das Coronavirus, sieht sich der Stadtjugendring Rosenheim leider gezwungen, vorerst alle Veranstaltungen abzusagen.
Wir hoffen, damit einen Beitrag zu leisten, der dabei hilft, die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, auch wenn es uns extrem schwer fällt und wir unendlich traurig darüber sind ;-(
Sobald es einen neuen Termin für die Veranstaltung gibt, werdet Ihr sofort informiert!
Bis dahin! Bleibt gesund !
Euer Stadtjugendring Team

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Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Interessierte und Kooperationspartner,

 

aufgrund der allgemein bekannten Situation wird auch der Aktivspielplatz Hüttenstadt und der Hüttenstadt-TREFF vorerst bis zum 19.04.2020 geschlossen bleiben um eine gegenseitige Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus zu verhindern. Wir hoffen sehr die Hüttenstadt baldmöglichst wieder vollumfänglich öffnen zu können. Alle Ferienbetreuungsangebote, der Mädchentag, Boy's-Day und Children-Entdeckerausflüge müssen leider auch bis auf weiteres ausfallen.     Bleibt alle gesund!                   -Team Hüttenstadt-

03. - 07.08.2020 09:00 - 16:00 Uhr (Früh- und Spätbetreuung auf Anfrage 7:30/17:30, jeweils + 5,-€)

Kosten: 45.- €/ LK 55.- € (ohne Verpflegung!)

Alter: 8 - 14 Jahre (für Geschwisterkinder auf Anfrage auch jünger)

Ort: Aktivspielplatz Hüttenstadt / Westerndorfer Straße 43

Jahrtausende hat der Mensch von und mit der natürlichen Umwelt in Einklang gelebt, ohne sie nachhaltig zu zerstören. Dies hat sich in denn vergangenen zweihundert Jahren drastisch geändert und Viele haben den Kontakt zur Natur gänzlich verloren. Der Aktivspielplatz Hüttenstadt will sich daher auf unterschiedliche Art und Weise der Natur und ihren Gaben nähern. In der Wildniswoche geht es uns vor allem darum den Kindern die natürliche Umwelt in all ihrem Sein als „Freund und Helfer“ wieder näherzubringen und sie begreifen zu lassen das wir Menschen ein Teil von ihr sind. Wir wollen uralte handwerkliche Techniken, wie Weidenflechten, Töpfern und Lederbearbeitung, ausprobieren. Aus den verschiedensten Naturmaterialien werden wir unterschiedliche nützliche und schöne Dinge herstellen. Die Kinder lernen Feuer als Werkzeug kennen und erfahren so manches über die Pflanzenwelt und das Leben der Naturvölker. Natürlich soll aber der Spaß am miteinander draußen sein im Mittelpunkt stehen. Dazu werden wir, in Anlehnung an die Naturvölker, kleine Clans bilden in denen sich die Kinder "familiär" eingebunden fühlen und Aufgaben und Verantwortung übernehmen dürfen.

Die Anmeldung erfolgt ab dem 04.05.2020 über das Online-Anmeldeformular.

27.07. - 31.07.2020 09:00 - 16:00 Uhr (Früh- und Spätbetreuung auf Anfrage 7:30/17:30; jeweils + 5.- €)

Kosten: 45.- €/ LK 55.- € (ohne Verpflegung!)

Alter: 8 - 14 Jahre (für Geschwisterkinder auf Anfrage auch jünger)

Ort: Aktivspielplatz Hüttenstadt / Westerndorfer Straße 43

Die Holzhütten und -häuschen des Aktivspielplatz Hüttenstadt bilden eine Woche lang die Kulisse der Spielstadt und bieten dabei dem kleinen Gemeinwesen einen beschaulichen Rahmen. Nach der„Einbürgerung“ der Teilnehmenden in der Stadtverwaltung und dem Erhalt eines „Begrüßungsgeldes“ bei der Bank können sich die Kinder im Arbeitsamt für verschiedene Gewerke und „Amtsstellen“ einstellen lassen. Sie verdienen hier Ihr eigenes Spielgeld, die Hütti‘s, das sie wiederum für Anmietung von Hütten, dem Kauf von Snacks oder zum Bezahlen diverser Lizenzen einsetzen können. Neben der Gemeinwesenarbeit in Arbeitsamt, Stadtverwaltung, Post, Bank, dem Werkzeugmagazin oder im Bauhof bieten die Kunstwerkstatt, die Malerei oder die Schreinerei Jobs an. Die Kinder können sich aber auch selbstständig machen als Goldschürfer, mit einem Kiosk, dem Wellnesssalon oder selbst ausgedachten Unternehmungen. Das MiniRo-Angebot der Hüttenstadt legt seine Schwerpunkte gerade auf handwerkliches und konstruktives Arbeiten, wobei Basteln, Malen und Kreativsein, Kochen und freies Spiel sein natürlich auch seinen Platz haben. Mitte der Woche wird ein Bürgermeister gewählt und dies mit einem Bürgerfest gefeiert. MiniRo in der Hüttenstadt zeichnet sich auch durch seine übersichtliche (familiärere) Teilnehmerzahl aus.

Der TN-Beitrag in Höhe von 45.-/55.- € (Landkreis) pro Woche muss innerhalb 10 Tagen nach Erhalt der Anmeldung in der Geschäftsstelle bar oder mit ec-Karte bezahlt bzw. auf das Konto des SJR überwiesen werden, ansonsten verfällt der Anspruch auf einen Platz (Verw. Zweck: Name des Kindes und „MiniRo-Hüttenstadt“).

Bankverbindung: IBAN: DE87 7115 0000 0000 0289 02, BIC: BYLADEM1ROS

Die Anmeldung erfolgt ab dem 04.05. über das online-Buchungsverfahren

Wir danken für Ihr Interesse.

Nachdem nun das große, direkt der Hüttenstadt anliegende, Wohngebiet Bogenstraße/Am Gern mit seinen vielen kinderreichen Familien, bald Geschichte sein wird, möchte die etwas vesteckt liegende Hüttenstadt ihre einzigartigen Angebote für die Kinder Rosenheims mehr ins breite öffentliche Bewusstsein rücken. Dazu wird das Team der Hüttenstadt ab dem Frühjahr 2020 immer dienstags "on tour" sein und an verschiedenen Kinder-Hotsspots Spiel-, Bildungs- und Kreativangebote vor Ort machen. Ganz im Sinne unserer umweltverantwortlichen Ausrichtung werden wir mit unseren nagelneuen (!) Großraum-Lastenrädern unterwegs sein, Material, Werkzeug und manchmal auch Kinder hin und her transportieren.

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Der Münchner Verein "Children for a better world e.V." wird uns auch 2020 mit einer großzügigen Spende, die für uns vor allem durch eine Dauerförderung der Biomarktkette "basic" zustande kommt, bei unserem Projekt "Children-Mittagstisch" und bei den "Children-Entdeckerausflügen" unterstützen. Vielen Dank dafür!

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Nach einer einjährigen "Durststrecke", in der der 'Offene Betrieb', die 'Children-Entdeckerausflüge', die 'Ferienbetreuung' und das 'Children-Mittagstischprojekt' von nur einem hauptamtlichen Sozialpädagogen organisiert werden mussten konnten wir im September 2019 eine neue kompetente Mitarbeiterin für das Team gewinnen. Sonnja Menzel hat ein Pädagogikstudium und den Master in Kriminologie absolviert. Erfahrung mit der Arbeit mit Kindern konnte sie in Rosenheim bei Kind und Werk sammeln, zurzeit macht sie eine Weiterbildung zur "Wildnispädagogin". Ihr Engagement gilt in besonderem der Umweltbildung und "Bildung zur nachhaltigen Entwicklung" (BnE). Diese Themen will das, nun wieder komplette Team, in alle zukünftigen Angebote der Hüttenstadt vermehrt einfließen lassen. Wir wollen unseren Beitrag leisten, das neben Spaß und Spiel auch das Bewustsein für globale Zusammenhänge, Umweltverantwortung und nachhaltige Lebensweisen bei den Kindern gestärkt wird.

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Noch dauern bei uns die Umbauarbeiten wegen Brandschutz an.

Wir hoffen, dass wir unsere Räumlichkeiten möglichst bald wieder voll nutzen können.

Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

Analoge Jugend(verbands)arbeit in einer digitalisierten Welt

In unserer von Medien durchdrungenen und von Digitalisierung geprägten Welt muss sich Jugendarbeit (neu) aufstellen.
In diesem Workshop erschließen wir uns Hintergründe, Grundlagen und aktuelle Trends (u.a. aus dem Feld „Social Media“).
Es soll Raum sein zum Entdecken vielfältiger Ansatzmöglichkeiten (best practice),
sowie zum Entstehen neuer Ideen zur Nutzung in der Jugendarbeit vor Ort.
Darüber hinaus wird auf Gefahren
und angemessenem Umgang mit sozialen Medien eingegangen.

Bitte mitbringen: Smartphone.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Referent: Stefan Reis (Religions- und Medienpädagoge / Jugendseelsorger)

Termin: siehe hier!

Ihr möchtet kleine Filme über Eure Aktionen in der Jugendarbeit drehen?

Dann seid Ihr bei unserem Filmworkshop für Jugendleiter/innen genau richtig.

Im digitalen Zeitalter ist es einfacher denn je, mit iPad oder Handy Filme zu drehen.

In diesem Workshop lernt Ihr die Grundsätze der Filmarbeit und die einzelnen gestalterischen Komponenten wie Kameraführung, Ton, Lichtgestaltung und Schnitt kennen.

Nach kleinen theoretischen Einheiten werdet Ihr jeweils selbst aktiv. Ihr setzt die wichtigsten kreativen Elemente im Entstehungsprozess eines Films direkt praktisch um und dreht einzelne Filmsequenzen zu den jeweiligen Themen. Die entstandenen Sequenzen sehen wir uns dann gemeinsam an, besprechen die Ergebnisse und die Möglichkeiten zur Nachbearbeitung.

Dieser Filmworkshop vermittelt Euch das Knowhow, mit Euren Jugendlichen einen eigenen Film zu planen, zu drehen und nachzubearbeiten.

Die Ausrüstung wird gestellt. Gerne könnt Ihr Eure eigenen Geräte mitbringen.
Bitte teilt uns mit, was Ihr mitbringt. Getränke und Verpflegung sind frei. 

Referent:   Lawrence Martin von Q3 

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 08031 90054-43 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Termin und Ort: Siehe hier!

150921 Juleica Icon Fortb Eine Kooperationsveranstaltung des Kreis- und Stadtjugendring Rosenheim   KJR logo
Der Workshop wird für die Wiederbeantragung der Juleica als Weiterbildung anerkannt.

Wie wahr dieser Satz von John Lennon ist, konnten 7 Jugendliche des JUZ Energy bei ihrer inzwischen zweiten Hüttenfreizeit vom 07. April bis 10. April 2019 auf der Rabenmoosalm bei Ruhpolding erfahren.

Der Wunsch der Jugendlichen war, mit einem verlängerten Wochenende auf einer Selbstversorgerhütte ein gemeinsames Freizeiterlebnis für sich zu schaffen. Den Jugendlichen den Raum und die Zeit zu geben, die Planung, Organisation und Durchführung des Wochenendes soweit wie möglich selbständig durchzuführen, war das Ziel der Pädagogen. Diese Herangehensweise stärkt die Eigeninitiative der Jugendlichen und den Zusammenhalt in der Gruppe. Das Erleben von Selbstwirksamkeit hat positive Auswirkungen auf ihr Selbstwertgefühl und lässt ihre Persönlichkeit wachsen.

Zu Beginn der Planung des Wochenendes haben die Jugendlichen zunächst darüber entschieden, wann und auf welcher Hütte sie es verbringen möchten. Da sie auf gar keinen Fall zu lange warten wollten, fiel ihre Wahl auf die Faschingsferien und die Rabenmoosalm bei Ruhpolding. Ein ausschlaggebender Grund mag gewesen sein, dass man mit dem Auto bis vor die Hütte fahren kann. Aber wie es schon der Spruch zu Beginn des Artikels vermuten lässt, kam so manches anders als gedacht. Doch der Reihe nach…

Wie schon bei der Organisation des letzten Hüttenwochenendes haben sich die Jugendlichen mit Unterstützung des Pädagogenteams auch dieses mal Argumente überlegt, die sie bei der Bürgerversammlung vorgetragen haben, um einen Zuschuss vom Bürgerfond zu erhalten. Nachdem das Finanzielle geregelt war, ging es an die Planung der Freizeitaktivitäten während des Wochenendes. Die Jugendlichen entschieden sich dafür, das Erlebnisbad in Ruhpolding zu besuchen. Aber auch auf der Hütte sollte es nicht langweilig werden. Also mussten Gesellschafts- und Kartenspiele eingepackt und Fackeln für eine Nachwanderung besorgt werden. Schließlich wurde der Speiseplan erstellt und eine Pädagogin erledigte mit einigen Jugendlichen zusammen die notwendigen Einkäufe.

Dann war es soweit: alle Jugendlichen standen mit ihrem Gepäck gut gelaunt am Energy. Obwohl jeder Jugendliche vorab eine Packliste bekommen hatte, erschienen sie mit Koffern, Trolleys und Sporttaschen, bepackt nach ihren eigenen Vorstellungen. Nachdem alles in den Autos verstaut war, ging es auch schon los. Aber leider nicht bis zur Hütte, denn der viele Schnee lies ein weiteres Vorankommen mit dem Auto nicht zu. Knapp drei Stunden waren die Jugendlichen und Pädagogen zu Fuß unterwegs, um schließlich zur Hütte zu gelangen. Dabei mussten sie sich der Nässe von unten, dem Schnee, und der Nässe von oben, dem Schneeregen, stellen. Und nicht nur ihre eigenen Koffer, Trolleys und Sporttaschen, sondern auch die Getränke und die Lebensmittel mussten hochgeschleppt werden. Als alle völlig durchnässt an der Hütte angekommen sind, waren die Jugendlichen sehr stolz auf sich. Sie hatten etwas geschafft, was sie nie für möglich gehalten hätten. Sie haben sich trotz der widrigen Umstände durchgebissen.

Bereits auf dem Weg zur Hütte haben die Jugendlichen viele wertvolle Erfahrungen gemacht: gemeinsam schafft man mehr als allein und gegenseitiges Unterstützen und aufeinander Achten tragen zum Meistern von Herausforderungen bei. Wenn die Umstände sich ändern, muss man sich darauf einstellen – und das gelingt am besten in der Gruppe. Die Lasten wurden aufgeteilt und jeder der Jugendlichen hat so viel getragen, wie er konnte. Es wurde auf die Stärken und Schwächen der Einzelnen Rücksicht genommen und so gelangten schließlich die Koffer, Trolleys, Sporttaschen, Getränke und Lebensmittel zum Zielort: auf der Hütte.

Nun ging es an die Zimmeraufteilung und die Jugendlichen haben besprochen, wer wann welche Aufgabe übernimmt. Und da gab es so einige: Holz hacken, auf das Feuer achten, Wasser am Brunnen holen, Tee zubereiten, Kochen etc. Beim anschließenden Abendessen in der warmen Stube wurde das große Abenteuer, die Wanderung durch Schnee und Regen, ausführlich besprochen. Jeder Jugendliche war über sich selbst hinausgewachsen und über seinen Schatten gesprungen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Der erste Abend auf der Hütte klang dann, wie auch die nächsten beiden, mit Karten spielen, lachen und gemeinsam Spaß haben aus.

Obwohl die Jugendlichen am zweiten Tag wussten, dass der Besuch des Erlebnisbades in Ruhpolding wieder eine Wanderung hinauf zur Hütte notwendig machte, sind sie einstimmig bei ihrem Plan geblieben. Ein Vorteil des Erlebnisbades war nämlich, dass es dort Duschen gab. Ganz im Gegensatz zur Hütte, die im Winterbetrieb über kein fließendes Wasser verfügt und somit nur Katzenwäsche mit kaltem Wasser möglich ist. Für die Jugendlichen war es eine Herausforderung, auf gewohnten Komfort zu verzichten und beispielsweise ein Plumpsklo zu benutzen. Aber auch auf diese Umstände haben sie sich mit der Zeit eingestellt. Die Jugendlichen konnten die Erfahrung eines neuen Gefühls von Geselligkeit machen, solange notwendige Dinge wie beispielsweise das Holz hacken, Feuer schüren etc. erledigt wurden und man so trocken im Warmen sitzen und eine gute gemeinsame Zeit haben konnte.

Der zweite Aufstieg zur Hütte nach dem Besuch im Erlebnisbad war viel leichter und kürzer. Zum einem, da ein Großteil der Lebensmittel und Getränke bereits oben war, zum anderen, da die Jugendlichen begannen, auf ihren eigenen Rhythmus, ihre Schritte und ihren Atem zu achten. Achtsamkeit für die eigenen Grenzen und Möglichkeiten ist wichtig, um den Weg, der vor einem liegt, gut gehen zu können. Im wörtlichen, aber auch im übertragenen Sinn. Unmittelbar konnten so die Jugendlichen erleben, wieviel Spaß ihnen eine Wanderung machen kann. Und da es gerade so gut lief, war es auch am dritten Tag kein Thema, den spontan beschlossenen Besuch im Salzbergwerk und den damit einhergehenden dritten Aufstieg zur Hütte ausfallen zu lassen. Bei der anschließenden Nachtwanderung wurden die mitgebrachten Fackeln angezündet und so startete die kleine Völkerwanderung durch den nächtlichen Wald mit all seinen unbekannten Geräuschen und Eindrücken.

Das Pädagogenteam legt großen Wert auf Lernen durch Erfahrung, da es ein nachhaltigerer Ansatz ist, der die Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit der Jugendlichen positiv beeinflusst. Das Hüttenwochenende bot ihnen einige Gelegenheiten für solche Erfahrungen. Sie haben erlebt, wie es ist, einen Trolley den Berg hinauf zu schleppen und wieviel leichter dies mit einem Rucksack zu bewältigen ist. Auch haben sie gesehen, dass sie zu viel Lebensmittel und Getränke eingekauft hatten. Wie in Bezug auf den Komfort der Hütte im Winterbetrieb gilt auch hier das Motto: weniger ist mehr und reicht trotzdem oft vollkommen aus. Das gleiche gilt für ihre reichlich mitgebrachte Bekleidung, das falsche Schuhwerk und Gegenstände ihres sonst täglichen Bedarfs wie beispielsweise ein Glätteisen. Eine wichtige Erfahrung nehmen die Jugendlichen mit: je weniger unnötiges Gewicht sie tragen müssen, umso leichter wird der Weg, der vor ihnen liegt.

Auch wenn nicht alles so gelaufen ist wie geplant, war es, vielleicht auch gerade deshalb, für die Jugendlichen und die Pädagogen ein gelungenes Hüttenwochenende. Die gemeinsamen Erlebnisse verbinden und prägen die Beziehungen untereinander und zu den Pädagogen positiv. Und auch dieses mal war klar: das muss wiederholt werden… nur hoffentlich mit keinen Trolleys.

Besonders bedanken möchte wir uns, die Jugendlichen und Pädagogen des JUZ Energy, beim Bürgerfond der Sozialen Stadt und dem Förderverein Jugendarbeit Rosenheim e.V., die mit ihren finanziellen Zuschüssen die Realisierung dieses Wochenendes ermöglicht haben.

Helge Zermen