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AK Mädchen Rosenheim

AK Mädchen Rosenheim

Was macht der Arbeitskreis Mädchen in der Stadt Rosenheim?

  • Wir organisieren und betreiben seit 2000 ein Mal im Jahr den „Rosenheimer Mädchentag“
  • Wir vernetzen und unterstützen den fachlichen Austausch aller Beteiligten in der Mädchenarbeit
  • Wir machen die Öffentlichkeit auf die Bedürfnisse und Lebenssituationen von Mädchen aufmerksam
  • Wir organisieren und führen Fachtage und Fortbildungen zu aktuellen „Mädchenthemen“ durch
  • Wir treffen uns regelmäßig und sind offen für Anregungen und Beteiligung

Beteiligt sind:

  • Federführung: Stadtjugendring Rosenheim
  • DONUM VITAE e.V. Rosenheim Schwangerenberatungsstelle
  • Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V.
  • Gleichstellungsstelle Stadt Rosenheim
  • Caritas Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Rosenheim
  • Katholische Jugendstelle in Stadt u. Landkreis Rosenheim
  • Kind und Werk e.V.
  • Landratsamt Rosenheim, Abt. Gesundheitsamt, Schwangerenberatungsstelle
  • Pro Arbeit Rosenheim e. V.
  • SkF-Frauenhaus Rosenheim
  • Vinzentiusverein (Jugendtreffs St. Nikolaus und Logo – Christkönig)
  • Diakonie Rosenheim

Der AK Mädchen trifft sich 2 mal im Jahr zur Vernetzung. Drüber hinaus können für Veranstaltungen oder Aktionen wie zum Beispiel dem Rosenheimer Mädchentag "Girls only" eigene Untergruppen gegründet werden. Weiteres über den AK-Mädchen und die Hintergründe finden Sie hier

Derzeitige Federführung des AK Mädchen übernimmt der Stadtjugendring Rosenheim.
Ansprechpartnerin: Sabrina Seidl, Rathausstr. 24, 83022 Rosenheim
Tel.: 08031/ 9413830  Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Stadtjugendring Rosenheim  ist seit Jahren engagiert im Arbeitskreis "Mädchen" um Mädchenarbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Seit 2012 sind wir auch federführend für den Arbeitskreis verantwortlich.

Warum Mädchenarbeit?

Das 1991 in Kraft getretene Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) bildet die gesetzliche Grundlage, um Mädchenarbeit voranzubringen. In § 9 Abs. 3 heißt es:

"Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erfüllung der Aufgaben sind die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern."

Durch traditionelle und kulturelle Rollenzuweisungen erleben Mädchen und junge Frauen häufig Einschränkungen in ihrem Lebensumfeld; sie sind stärker eingebunden in die Aufgabenverteilung zu Hause und weniger in öffentlichen Räumen präsent. Mädchen und junge Frauen lernen meist, sich auf die Bedürfnisse anderer auszurichten und verlieren dabei ihre eigene Lebensplanung aus dem Blick. Wir möchten Mädchen und junge Frauen darin unterstützen, ihre Bedürfnisse zu äußern, ihre Lebensräume zu erweitern und zu lernen, ihr Leben in die Hand zu nehmen und persönlich und finanziell unabhängig zu sein.

Wir informieren über:

  • Möglichkeiten der Lebensgestaltung
  • Möglichkeiten persönlicher und finanzieller Unabhängigkeit
  • Sexualität und Gesundheit
  • Beruf und Freizeit
  • Gefahren und Schutzmöglichkeiten
  • Hilfe bei Schwierigkeiten

Wir motivieren zu:

  • Auseinandersetzung mit dem Rollenverständnis als Frau in der Gesellschaft
  • Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen
  • Auseinandersetzung mit dem sozialen Umfeld (wie Familie, Schule, Beruf ...) und dem interkulturellen Zusammenleben
  • Erkennen und Vertreten eigener Standpunkte aufgrund von gemachten Erfahrungen
  • Mut zum Umsetzen von eigenen Ideen
  • Konfliktfähigkeit

Wir kooperieren mit:

  • interessierten Mädchen und jungen Frauen
  • Mädchengruppen
  • Multiplikatorinnen
  • allen, die mit Mädchen und jungen Frauen im Beruf oder in der Freizeit zu tun haben, ehrenamtlich wie hauptamtlich
  • Politikerinnen und Politikern, die sich handelnd stark machen für die Belange der Mädchen und jungen Frauen
  • dem Arbeitskreis Jungenarbeit